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Symptome - Fleck - Knötchen - Quaddel - Knoten

Die Haut ist das Organ, welches die Kontaktschicht mit der Umwelt darstellt. So reagiert sie schnell auf Umweltreize. Gleichzeitig ist sie jedoch auch der Spiegel unserer Seele und bringt nach außen, was uns tief innen bewegt. So können auch unterschiedliche Krankheiten und psychische Faktoren Symptome an auf der Haut verursachen.

Die Haut eines jeden Menschen weist mehr oder weniger Muttermale auf. Diese dunklen Flecken ("Leberflecken") sind normal und fast immer harmlos. In den meisten Fällen besteht eine erbliche Anlage zur Muttermalbildung. Auch eine vermehrte Sonnenbestrahlung kann die Bildung von Muttermalen fördern. In seltenen Fällen kann sich Hautkrebs aus Muttermalen entwickeln. Diese Entwicklung kündigt sich meist durch äußerliche Veränderungen des Muttermals an. Vorsicht ist geboten, wenn sich ein Muttermal vergrößert, die Farbe verändert, rau, schuppig oder knotig wird, schmerzt, juckt, blutet oder sich entzündet. Auch an anderen Stellen der Haut können sich bösartige Zellen bilden, die sich durch Knötchenbildung und rötlichen Stellen zeigen. Die meisten Hautveränderungen dieser Art sind harmlos, im Zweifelsfall ist es jedoch immer besser, ein fachkundiges Urteil einzuholen. Ein Hautcheck wird von den meisten Krankenkassen übernommen.

Quaddel- oder Blasenbildung der Haut können zum Einen ein Zeichen einer Kontaktallergie sein. Sie entstehen meist innerhalb kurzer Zeit und können mit einem unerträglichen Juckreiz einhergehen. Ein Allergietest kann hier Klarheit bringen, auf welche Substanz der Körper mit solchen Symptomen reagiert. Hilfreich können ein Meiden der Substanz und eine medikamentöse Behandlung oder eine Hypersensibilisierungs-Therapie sein. Auch eine Gürtelrose äußert sich durch halbseitige, brennende Schmerzen, Rötungen und Bläschen. Die Gürtelrose kann überall an der Körperoberfläche auftreten. Häufig zeigt sie sich jedoch an Rumpf oder Gesicht. Die Bläschen zeigen sich nach und nach entlang eines Nervs, verschwinden nach etwa zwei bis drei Wochen wieder unter hinterlassen kleine Narben. Eine frühzeitige Behandlung mit Virusmitteln kann den Verlauf der Erkrankung wesentlich mildern. Der Herpes simplex gehört wie die Gürtelrose zu den Herpes-Infektionen. Hier zeigen sich die schmerzenden Bläschen auf der Haut und an den Schleimhäuten, vor allem am Mund. Fast alle Menschen sind mit Herpes-simplex-Viren infiziert. Bei den meisten Menschen mit intaktem Immunsystem lösen sie jedoch keine Krankheitszeichen aus. Diese Fieberblasen neigen allerdings dazu, immer wieder im selben Hautbereich aufzutreten. Das Auftragen von austrocknenden und desinfizierenden Lotionen, gleich bei den ersten Anzeichen, kann verhindern, dass sich die Blasen stark ausprägen.

Auch die Grindflechte (Impetigo) verursacht kleine Bläschen auf der Haut. Diese treten meist um Mund und Nase auf und trocken nach kurzer Zeit ein. Die Hautstellen überziehen sich dann mit einer gelben Kruste. Die Erkrankung verursacht einen starken Juckreiz und breitet sich durch Kratzen weiter aus. Sie wird durch eine bakterielle Infektion verursacht und befällt in erster Linie Kinder. Normalerweise löst man die Krusten mit antibiotikahaltigen, fettenden Salben ab. Bei ausgedehnter Bläschenbildung müssen Antibiotika oral eingenommen werden. Um auszuschließen, dass die Erkrankung auch die Nieren erfasst hat, sollte drei und fünf Wochen nach der Heilung der Urin untersucht werden.