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Hautkrankheiten (Dermatologie)
Allgemeine Informationen

Das größte Organ des Menschen ist die Haut. Sie hat eine Fläche von ca. zwei Quadratmetern und einem Gewicht ungefähr zwei Kilogramm. Die Haut stellt die Grenze zur Außenwelt dar und erfüllt unterschiedliche Aufgaben. Der Tast-, Schmerz-, und Wärmesinn ist hier angesiedelt. Der Haut kommt eine große Bedeutung im Kontakt mit anderen Menschen und für den Zustand des eigenen Wohlbefindens zu. Das Organ bietet Schutz vor unterschiedlichen mechanischen Einflüssen und reguliert die Körpertemperatur durch die äußere Isolationsschicht, die Haare, die Fettschicht, das Kühlsystem der Blutgefäße und die Schweißdrüsen. Die Haut schützt den Körper durch die Hornschicht und ein keimfeindliches Milieu der Hautoberfläche vor Krankheitskeimen. Auch die schädigenden UV-Strahlen der Sonne werden abgehalten. Sie fungiert als Barriere zwischen dem Organismus und der Umwelt, verhindert die Austrocknung des Körpers und das Eindringen körperfremder Erreger.

Da die Haut ein sichtbares Organ ist wirken sich Hauterkrankungen auch immer auf das psychische Wohlbefinden des Menschen aus. So kann zum Beispiel Akne, eines der häufigsten medizinischen Probleme von Jugendlichen, die Entwicklung der Persönlichkeit nachhaltig beeinträchtigen. Auch Ekzeme, Hautverfärbungen wie Leberflecke und Muttermale können so entstellend wirken, dass sich andere Menschen davon abgestoßen fühlen. Der Zustand von Haut und Haaren hat eine große Bedeutung für unser Wohlbefinden. Dies lässt sich auch an der Vielzahl der Produkte erkennen, die die Kosmetikindustrie anbietet.

Die Haut drückt auch viel über unser Befinden aus. Das können wir schon am Sprachgebrauch erkennen. So schwitzen wir vor Angst, erröten aus Scham und manche Situationen sind zum "Aus-der-Haut-fahren". Die Haut ist wirklich der Spiegel unserer Seele.

Hauterkrankungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Vor allem im Bereich der Allergien, der Ekzeme, aber auch der Tumorerkrankungen. Viele Erkrankungen der Haut stellen eine enorme psychische Belastung für die Betroffenen dar. So ist eine Neurodermitis eine Belastung für die ganze Familie und eine Schuppenflechte kann der Grund sein, dass Patienten in die soziale Isolation geraten.

Die Haut ist heute einer Vielzahl von Substanzen ausgesetzt die Allergien hervorrufen können. Viele Menschen leiden unter einer zu trockenen Haut, was die Anfälligkeit dieses Organs noch verstärken kann. Auch eine zu häufige oder nicht richtig abgestimmte Hautpflege kann die Empfindlichkeit der Haut noch erhöhen.

Regelmäßige Hautpflege erhält die Haut Sauber und kann Krankheiten verhindern, zudem trägt sie maßgeblich zum Wohlbefinden bei. Eine angemessene Pflege sollte aber auf jeden Fall den Hauttyp berücksichtigen. Bei jedem Waschen lösen Wasser und Seigensubstanzen von der Haut Schmutz, Fettstoffe, Schuppen und feuchtigkeitsbindende Substanzen ab. Die gesunde Haut ersetzt das entzogene Fett normalerweise in kurzer zeit wieder. Zudem enthalten die meisten Hautreinigungsmittel rückfettende Substanzen. Wird die Haut jedoch nach dem Waschen nicht eingecremt kann sie Austrocknen und schuppig werden.